Die Bedeutung des Markenmanagement zur Jahrtausendwende

In den heutigen Verdrängungsmärkten genügt es nicht mehr, sich gegen den Druck des Marktes zu verteidigen und aktuelle Positionen nur zu halten. Die Aufgabe des Markenmanagements ist es vielmehr, den Kräftefluss umzudrehen und selbst Druck auf den Markt auszuüben, d.h. im Sinne der eigenen Unternehmensziele gestaltend aktiv zu werden.

Die Marke ist ein normatives Energiesystem, das den Leistungs- und Geldfluss zirkulär organisiert. Die Energieübertragung der Markenleistungen hängt allerdings davon ab, wie selbstbestimmt und störungsfrei sie über alle Wertschöpfungsstufen hinweg – einschließlich Vertrieb und Verkauf – ihren Resonanzraum in Richtung Kundschaft gestaltet. Der Beitrag zerlegt den komplexen Zusammenhang zwischen Unternehmensführung und Marken- durchsetzung in klare Ursache- Wirkungs-Stränge und macht sie für das Tagesgeschäft einsetzbar. Markenführung wird durch Hard-Facts managebar, wie es für andere Unternehmensbereiche seit langem selbstverständlich ist. Das Arbeitsprinzip der Marke wird verständlich.

Für aktuelle Herausforderungen werden Lösungsketten erarbeitet:

  • wie sich das Qualitätslager vom Billiglager lösen lässt;
  • wie komplexe Markenportfolios zum sicheren Erfolgsfaktor im Absatz- und im Kapitalmarkt werden;
  • wie wertorientiertes Wachstum langfristig durch die Kraft der Marke erreicht und
  • wie der Genetische Code der Marke® zur Grundlage einer leistungsbezogenen Markenbewertungs-Methode wird.